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Neue KfW Förderung für Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien

Die KfW startet am 01. März 2013 ein neues Förderprogramm (KFW-Programm 167), das Anreize zum Umstieg auf erneuerbare Energien liefern soll. Die Grundtendenz dieses Programms besteht darin, Bauherren möglichst große Freiheiten bei der Wahl der Mittel zu lassen, mit denen sie eine Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes erreichen. Auch die Kombination mehrerer Maßnahmen ist möglich.

Das KfW-Förderprogramm 167

Das neue Förderprogramm unterstützt ausschließlich die energetische Sanierung von Wohnimmobilien, Besitzern von gewerblichen Immobilien stehen aber nach wie vor die bisherigen Fördermaßnahmen offen. Antragsberechtigt sind Besitzer von selbst genutzten Immobilen ebenso wie Vermieter. Darüber hinaus können auch Wohnungsbaugesellschaften und Kommunen Anträge stellen. Wichtigste Fördervoraussetzung ist, dass die Heizanlage in dem zu fördernden Gebäude vor dem 01.01.2009 installiert wurde. Förderfähige Technologien sind Pelletheizungen, Biomasse Anlagen und Solarthermie Anlagen. Zu den förderfähigen Investitionskosten zählen auch Beratungskosten, erforderliche bauliche Maßnahmen und der hydraulische Abgleich. Im Gegensatz zu anderen KfW-Programmen kann dieses Programm mit einer BAFA Förderung kombiniert werden. Die Kreditfinanzierung von Maßnahmen aus dem vom BAFA geförderten Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien ist sogar das ausdrückliche Ziel des KfW-Förderprogramms 167. Die förderfähigen Investitionen sind auf 50.000 Euro pro Wohneinheit begrenzt. Der Zinssatz der Kredite wird für zehn Jahre festgeschrieben, tilgungsfreie Anfangsjahre sind möglich. Der aktuelle Zinssatz kann bei der KfW erfragt werden.

Förderung der Solarthermie

Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass jetzt eine Kombination mit der BAFA Förderung möglich ist. Bei der Beantragung des KfW Kredits ist jedoch zu beachten, dass die gesamte Förderung durch das BAFA und die KfW die tatsächliche Investitionssumme nicht übersteigen darf. Die BAFA Förderung für Anlagen mit Heizunterstützung beläuft sich auf 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens aber auf 1.500 Euro. Die maximale geförderte Kollektorfläche beträgt 40 Quadratmeter, die Solarthermie Anlage muss mindestens über neun Quadratmeter Kollektorfläche verfügen. Hinzu kommen 500 Euro Kesseltauschbonus, wenn ein alter Heizkessel durch einen Brennwertkessel ersetzt wird. Durch das neue KfW Förderprogramm kann der diese Förderung übersteigende Investitionsbedarf günstig finanziert werden. Der Kreditantrag wird über die Bank beziehungsweise Sparkasse gestellt. Zu beachten ist, dass dieser Antrag unbedingt vor dem Beginn der Maßnahme gestellt werden muss.

Tilgungszuschüsse erhöht

Parallel zur Einrichtung des neuen Förderprogramms wurden auch die Konditionen bestehender Programme verbessert. Der maximale Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen wurde von 3.750 auf 5.000 Euro erhöht. Erhöht wurden auch die Tilgungszuschüsse für Komplettsanierungen, abhängig vom erreichten Effizienzhausstandard.

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