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Aufständerung der Solarkollektoren

Eine Aufständerung von Solarkollektoren ist auf Flachdächern und für Anlagen auf Freiflächen erforderlich. Die Kollektoren werden dabei auf einem schrägen Gestell so montiert, dass sie eine optimale Ausrichtung und Neigung aufweisen. Ein weiterer Vorteil dieser geneigten Installation liegt in dem Selbstreinigungseffekt durch den ablaufenden Regen. Anders als für Indach- oder Aufdachmontagen auf geneigten Dächern ist für eine Aufständerung möglicherweise eine Baugenehmigung erforderlich. Die diesbezüglichen Vorschriften sind bundesweit nicht einheitlich.

Die optimale Ausrichtung der Kollektoren

Eine Aufständerung erlaubt es, Ausrichtung und Neigung der Solarkollektoren optimal zu wählen. Die optimale Ausrichtung weist unabhängig von der Art der Solarthermie Anlage nach Süden, um die Mittagssonne bestmöglich zu nutzen. Die Leistung eines Solarkollektors ist maximal, wenn die Sonnenstrahlung möglichst senkrecht einfällt. Daher ist für Anlagen, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen, ein anderer Neigungswinkel optimal als für Anlagen mit Heizunterstützung. Anlagen zur Warmwasserbereitung erzielen im Sommer den größten Teil ihres jährlichen Energieertrags, sollten also auf die hoch stehende Sommersonne ausgerichtet werden. Hierzu ist ein flacher Neigungswinkel von etwa 30 Grad zu empfehlen. Anlagen mit Heizunterstützung liefern im Frühjahr und im Herbst besonders viel Energie. Um das Licht der flacher über dem Horizont stehenden Sonne optimal zu nutzen, müssen sie einen höheren Neigungswinkel aufweisen, ideal sind etwa 55 Grad. Etwas komplizierter wird die Bestimmung der optimalen Ausrichtung, wenn die Anlage morgens oder abends im Schatten liegt. Liegt das Gebäude beispielsweise morgens im Schatten eines Berges, ist eine südwestliche Ausrichtung sinnvoll.

Worauf ist noch zu achten?

Werden die Solarkollektoren in mehreren Reihen hintereinander installiert, ist auf einen ausreichenden Abstand zu achten, um eine Verschattung der hinteren Reihen zu vermeiden. Dabei ist möglichst darauf zu achten, dass der Abstand auch für die tiefer stehende Sonne am Morgen und am Abend ausreicht. Eine hinreichend stabile Ausführung der Aufständerung ist ebenfalls wichtig, die Kräfte eines unter die Kollektoren wehenden Windes sind nicht zu unterschätzen. Das betrifft sowohl die Befestigung der Solarkollektoren an der Aufständerung als auch die Befestigung des gesamten Gestells am Dach. Anders als auf Schrägdächern kann die Stabilität hier auch erhöht werden, indem das Gestell mit Stahl- oder Betonplatten beschwert wird. Dabei ist selbstverständlich die Tragkraft der Daches zu berücksichtigen.

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