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Ist eine Solarthermie Anlage sinnvoll?

Hier soll es darum gehen, ob eine Solarthermie Anlage aus ökologischer Sicht tatsächlich die bessere Alternative zur herkömmlichen Heizung ist. Das Problem, unter welchen Umständen sie wirtschaftlich rentabel ist, wird an anderer Stelle diskutiert. Diese Fragen getrennt zu diskutieren ist allein schon deswegen geboten, weil der Wirtschaftlichkeitsvergleich unterschiedlicher Energieträger entscheidend von der staatlichen Förderung beeinflusst wird. Diese behandelt unterschiedliche Systeme – beispielsweise die Solarthermie und die Photovoltaik – höchst unterschiedlich. Zudem unterliegen die Förderregeln einem raschen Wandel, weswegen morgen falsch sein kann, was heute noch richtig ist. So verstanden, kann es auf die Eingangsfrage nur eine Antwort geben: Ja, sinnvoll ist eine Solarthermie Anlage in jedem Fall! Sie verringert den Bedarf eines Gebäudes an extern bezogener Wärmenergie, wodurch die Energiekosten und der Verbrauch an fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas verringert werden.

Die Energiebilanz der Solarthermie

Die wichtigste Bedingung, um eine Technologie aus ökologischer Sicht als sinnvoll einzustufen, ist eine positive Energiebilanz. Das System muss während seiner Lebenszeit mehr Energie liefern als zu seiner Herstellung erforderlich war. Da es letztlich immer um einen Vergleich verschiedener Systeme geht, kann dabei der Energiebedarf für den Transport und die Montage außer Acht gelassen werden – transportiert und montiert wird jede Heizung. Die Solarthermie weist eine hervorragende Energiebilanz auf, nach etwa dreijährigem Betrieb einer Anlage hat diese die zur Herstellung benötigte Energie bereits erzeugt. In diesem Punkt schneidet Sie besser ab als die solare Konkurrenztechnologie, die Photovoltaik. Das liegt zunächst daran, dass der Herstellungsprozess weniger energieaufwändig ist, da bei der Produktion kristalliner Photovoltaik Module extrem hohe Temperaturen benötigt werden. Hinzu kommt, dass der Wirkungsgrad der Solarthermie deutlich höher ist, bei gleicher Sonneneinstrahlung wird also mehr verwertbare Energie erzeugt. Vergleicht man Dachanlagen miteinander, kommt als dritter Vorteil hinzu, dass die Wärme einer Solarthermie Anlage am Ort der Entstehung verbraucht wird.

Geringe Schadstoffbelastungen

Dass eine Solarthermie Anlage emissionsfrei arbeitet, versteht sich von selbst. Gemeint ist hier also die Schadstoffbelastung bei der Herstellung und der Entsorgung der Anlage. Die einzige kritische Komponente sind die Beschichtungen, die zur besseren Absorption des Sonnenlichts auf den Kollektor aufgetragen werden. Früher wurde hier standardmäßig Chrom verwendet, ein aus Sicht des Umweltschutzes höchst problematisches Schwermetall. Heute werden deutlich weniger umweltbelastende Substanzen (meist Titannitridoxid, vertrieben unter dem Markennamen Trinox) verwendet. Zusätzlich verbessert diese Beschichtung die Absorption des Sonnenlichts und verringert den Energieaufwand für das Auftragen der Beschichtung um rund 90 Prozent.

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