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Für welche Gebäudetypen eignet sich eine Solarthermie Anlage?

Für welche Gebäudetypen eignet sich eine Solarthermie Anlage? Technische Einschränkungen für den Einsatz der Solarthermie bestehen bei Gebäuden kaum. Auf nahezu allen Wohnhäusern, gewerblichen Gebäuden und öffentlichen Gebäuden ist eine Installation möglich. Nicht immer ist sie jedoch wirtschaftlich sinnvoll.

Das Verbrauchsprofil beachten!

Solarthermie Anlage erzeugen Wärme, keinen Strom. Diese lässt sich sehr viel einfacher speichern, eine zeitliche Differenz von einigen Stunden zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeverbrauch ist unproblematisch. Sehr wohl problematisch ist jedoch, wenn die Wärme nicht ganzjährig benötigt wird, sondern primär in der kalten Jahreszeit. Damit sind Schulen beispielsweise denkbar ungeeignet, weil in den Sommermonaten die langen Ferien anstehen. Ein sehr gutes Gegenbeispiel sind Kliniken, in denen ganzjährig ein hoher Bedarf an Warmwasser besteht. In Wohngebäuden besteht auch ein ganzjähriger Bedarf, sofern sie ganzjährig genutzt werden. Steht ein Haus beispielsweise urlaubsbedingt im Sommer regelmäßig mehrere Wochen leer, sinkt das Einsparpotenzial jedoch empfindlich. Die Lastprofile in Gewerbebetrieben sind zu unterschiedlich, um allgemeine Regeln formulieren zu können. Hier hilft nur ein Blick auf den tatsächlichen Energieverbrauch. Je höher die Energiekosten im Sommer sind, desto höher ist das Einsparpotenzial.

Mehrfamilienhäuser

Für Häuser mit mehr als zwei Wohnungen sind zusätzliche Bedingungen zu beachten. Zunächst muss genügend Dachfläche mit geeigneter Neigung und Ausrichtung zur Verfügung stehen, um einen signifikanten Anteil des Wärmebedarfs abdecken zu können. Auch der Installationsaufwand lässt sich nicht mehr ohne einen Ortstermin mit einem Fachbetrieb abschätzen. Im Einfamilienhaus funktioniert eine Solarthermie Anlage nach dem einfachen Prinzip, dass ein großer Brauchwasserspeicher erwärmt wird, aus dem sich alle bedienen. Für größere Häuser gelten strenge Hygienevorschriften (Legionellenschutz), die einfache Versorgung „aus einem Topf“ funktioniert hier nicht. Die Wärme muss daher über spezielle Pufferspeicher an den Wasserkreislauf abgegeben werden.

Schlecht gedämmte Gebäude

Bei schlecht gedämmten Gebäuden kann es wirtschaftlicher sein, in eine Dämmung statt in eine Solarthermie Anlage zu investieren. Solarunternehmen rechnen zwar mit Leichtigkeit vor, dass eine Solaranlage immer mehr Einsparungen bringt als eine Wärmedämmung, das aber klingt merkwürdig. Eine schlechte Dämmung kostet besonders im Winter Geld, wenn die Solarthermie Anlage relativ wenig leistet. Diese Diskrepanz erklärt sich dadurch, dass die Einsparungen aufgrund des modernen Heizkessels, der üblicherweise mit einer Solarthermie Anlage installiert wird, den Einsparungen durch die Anlage zugerechnet werden. Konkrete Berechnungen können hier nur im Einzelfall durchgeführt werden. Wichtig ist, dass neben den Alternativen „Dämmung“ oder „Solaranlage“ auch die Möglichkeit „Dämmung plus Modernisierung der Heizung“ in den Wirtschaftlichkeitsvergleich einbezogen wird.

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